Die Zauberflöte am CPG

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Die Freundschaft zwischen Mozart und Schikaneder

Ein Beitrag aus dem Geschichtsunterricht
von Carolin Graw, Alina Huber, Jennifer Maier und Judith Müller

 

Emanuel Schikaneder, der eigentlich Johann Joseph Schikaneder (* 9. September 1751 in Straubing; † 21. September 1812 in Wien) hieß, war Schauspieler, Regisseur, Dichter und Theaterdirektor. 1773 trat er bei der Moserschen Schauspielgesellschaft erstmals auf und wurde später deren Regisseur. Das führte ihn 1780 nach Salzburg, wo er Wolfgang Amadeus Mozart kennenlernte und wahrscheinlich schon bei dieser ersten Begegnung persönliche Freundschaft mit ihm schloss.

Die zweite Begegnung zwischen Mozart und Schikaneder fand im November 1784 in Wien statt. Dorthin war der Regisseur mit seiner Truppe gerufen worden, die er nach drei Monaten jedoch wieder auflöste. Während seines Aufenthaltes in Wien war er in den Bund der Freimaurer aufgenommen worden, dem Mozart bereits seit dem 14.12.1783 angehörte.

Ab 1785 spielte er im Kärntnertortheater und gleichzeitig im Burgtheater. Kaiser Joseph II. untersagte ihm, ein neues Theater zu errichten, worauf er nach Regensburg ging. Bald kehrte er nach Wien zurück, wo auf seinen Antrag hin ein Theater im größten Mietshaus Wiens eingerichtet wurde. Dort fand 1791 die Premiere seines größten Erfolges, der Oper "Die Zauberflöte" mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, statt. Schikaneder selbst spielte den Vogelfänger Papageno.


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