Die Zauberflöte am CPG

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Die Entstehungsgeschichte der Zauberflöte

Ein Beitrag aus dem Geschichtsunterricht
von Nilli Dayik, Kathya Kahmann, Katharina Schlein und Florian Wechselberger

 

Die Wiener Kasper- und Zauberopern des 18. Jahrhunderts beeinflussten die Handlung der Zauberflöte stark. So sind die Liebe, die über mancherlei Gefahren siegt, Figuren von Geistern, Zauberern, wilden Tieren, sowie gute und böse Mächte sehr typisch für diese Zeit. Stücke wie "Kaspar, der Fagottist" oder die "Zauberzither" von Wenzel Müller trugen erheblich zur Entstehung der Zauberflöte bei. Das Libretto wurde von Emanuel Schikaneder verfasst, aber auch das Märchen "Lulu" von August Jakob Liebeskind, Wielands "Oberon" und Karl Friedrich Henslers "Sonnenfest der Brahminen" prägten die Zauberflöte.

Die Musik, ab April 1791 von Mozart komponiert, wurde im Juli 1791 mit Ausnahme der Ouverture und des Priestermarsches abgeschlossen. Im September 1791 beendete Mozart die Arbeiten an der Oper vollständig. Das Gerücht, dass Mozart die Oper schrieb, um Schikaneder aus Geldnöten zu helfen, ist nicht wahr. Es war eher andersherum. Schikaneder sollte die Rolle des Papageno singen, wobei diese Rolle eigentlich einen Sänger mit schauspielerischer Begabung verlangte. Schikander war aber vor allem Schauspieler und nicht Sänger.

Die Zauberflöte wurde am 30. September 1791 in Emanuel Schikaneders Theater an der Wien erstaufgeführt, die Rolle des Papageno übernahm schließlich doch Schikaneder selbst.


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